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Zielsetzung:
Die Optimierung komplexer
logistischer Prozesse gestaltet sich in der Praxis häufig sehr aufwendig. Im
Rahmen dieses Seminars wird aufbauend auf der Theorie des Wertstromdesigns eine
Methodik vorgestellt, die sich darin auszeichnet, Veränderungsprozesse schnell
und effizient zu realisieren. Dieses Verfahren wird im Rahmen einer Fallstudie
von den Teilnehmern direkt angewendet. Diese Verbindung von Theorie und
praktischer Anwendung wird gewährleisten, dass der Teilnehmer das Gelernte auch
im betrieblichen Alltag einsetzen kann.
Inhalt:
Sie werden im Rahmen
dieses Seminars mit folgender Situation konfrontiert:
Sie sind Werksleiter
eines Produktionsstandortes. Die Durchlaufzeit für Ihr Produkt beträgt zur Zeit
bis zu 50 Tage. Die Bestände der weltweiten Supply Chain sind zu hoch, der
Produktionsstandort steht zur Disposition. Sie erhalten die Vorgabe, diese
Durchlaufzeit innerhalb von 4 Monaten auf maximal 5 Tage zu reduzieren.
Im Rahmen dieses Seminars
lernen Sie Methoden, Werkzeuge und Strategien kennen, diese Aufgabenstellung zu
lösen. Mit Hilfe dieser Kenntnisse werden Sie in Kleingruppen dieses
Fallbeispiel bearbeiten und Lösungsszenarien erarbeiten. Anhand dieser Ergebnisse
wird anschließend diskutiert, wie diese Methodik im konkreten Arbeitsumfeld der
Teilnehmer eingesetzt werden kann.
Programm:
Einführung
Kurze Vorstellung der
Teilnehmer, Erfahrungen, Bereiche
Überblick über den
Workshopablauf
Anforderungen an die
Produktion und Entwicklung des Wertstromdesigns
Welche
Produktionsstruktur muss ein Unternehmen in Zukunft haben?
Steigende
Anforderungen an Variantenzahl, Kosten und Qualität
Ausrichtung der
Produktionsprozesse am Kundenbedarf
Lean Manufacturing
und Toyota Produktionssystem und die daraus entstandene Methode
Wertstromdesign
Was bedeutet
Verschwendung und schlanke Prozesse in der Produktion
Prozesse und
Produktfamilien im Wertstrom
Merkmale des
schlanken und effizienten Wertstroms
Grundlagen des
Wertstromdesigns
Was bedeutet
Wertstromdesign
Ganzheitliche
Prozessanalyse und -optimierung:
Betrachtung des Material- und Informationsflusses
Wie unterscheidet
sich Wertstromdesign von anderen Ansätzen?
Wertstromdesign -
mehr als eine Darstellungsmethode?
Wie Sie am Besten
vorgehen (Zeichnung des IST-Stromes)
Wertströme messen mit
der Wertstromanalyse
Die eigenen
Wertströme in der Produktion kennen
Die IST-Analyse
Wie Sie sich schnell
einen Überblick über den tatsächlichen IST-Zustand von der
Produktion verschaffen
Instrumente/Tools für
die effiziente Erstellung einer Wertstromanalyse
Wie fließt das
Material im Unternehmen?
Wie ist der
Informationsfluss in Ihrer Produktion?
Welche Kennzahlen
sind wichtig und aussagekräftig?
Berechnung und
Bewertung der IST-Wertströme und Durchlaufzeiten
Soll-Zustand für eine
schlanke und effiziente Produktion
Was ist ein optimaler
Soll-Zustand?
Entwicklung und
Konzeption des Soll-Wertstroms
Verbesserungspotenziale erkennen und umsetzen
Beseitigung von
Verschwendung
Implementierung eines
kontinuierlichen Flusses
Einrichtung eines
Einzelstückflusses (One-Piece-Flow)
Systematische
Umsetzung und Implementierung im Unternehmen
Wichtige
Randbedingungen für die Umsetzung
Systematische
Implementierung: Planung, Zeitrahmen und involvierte Mitarbeiter
Die Unterstützung des
Managements und Unternehmensführung
Einbeziehung und
Ausbildung der Mitarbeiter als Grundvoraussetzung für die Umsetzung
Schaffung von
speziellem Personal: Value Stream Manager (Wertstrommanager)
Auswirkungen des
effizienten Wertstromes
Verbesserung und
Vereinfachung von Planung und Steuerung
Verringerung der
Komplexität in der gesamten Versorgungskette
Reduzierung von
Verschwendung
Verringerung der
Durchlaufzeiten und Bestände
Kostenreduktion nicht
nur in der Produktion sondern auch in der gesamten Supply Chain
Schlankere und
effizientere Prozesse für die gesamte Supply Chain
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